Capoeira - Geschichte

CAPOEIRA ?

Capoeira wurde von versklavten Angolanern, die seit dem 16. Jahrhundert nach Brasilien verschleppt wurden als Selbstverteidigungstraining entwickelt.

Diese Neuschöpfung Afro-Brasilianischer Kunst, entstand im 16. Jahrhundert in Brasilien, aus dem Freiheitswunsch der afri­kanischen Sklavinnen. Sie schließt insbesondere Philosophie, Lebensstilfragen, geschichtliche, politische, soziale und spirituelle Faktoren mit ein.

In diesem Kampftanz stellen Rhythmus, Gesang, Instrumente, Improvisation, Eleganz, Respekt und Humor fundamenta­ le Elemente dar.´

In einem Kreis wird die Musik gespielt. Zu Rhythmus und Gesang bewegen sich nur zwei Spielerinnen in der Kreismitte. Es wirkt wie eine rituelle Tanzform mit kreativen Akrobatikeinsätzen, Mimik und Körperausdruck. Begleitet wird es von Perkussionsinstrumenten - Berimbau, dem Pandeiro, Atabaque, Agogo. Traditionelle oder improvisierte Lieder werden auf Brasilianisch gesungen, wobei poetische Verse die Geschichte der Sklaverei, Rassismus und soziale Ereignisse zum Thema gemacht wer­ den.

Bis heute wird sie - ohne ihren kulturellen Reichtum verloren zu haben - als Kampf, Tanz und Kunst der Afro-Brasilianerlnnen gepflegt und verteidigt...

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